Bürgerwache Mengen
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Eisige Kälte herrschte beim Feierlichen Gelöbnis der Rekruten des I.Bataillons Luftwaffenausbildungsregiment und knöcheltiefer Schnee lag im Ablachstadion. Die Bürgerwache mit Spielmannszug und beiden gewehrtragenden Zügen marschierte zusammen mit der Truppenfahne und dem Ehrenzug zur Gelöbnisaufstellung. Musik vom Band musste temperaturbedingt das Musikkorps ersetzen.

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Wie es einem Kanonier bei Vollendung des 50. Lebensjahres gebührt, haben seine Kameraden vom Artillerietrupp vor seinem Haus ihre Glückwünsche mit Feuer, Rauch und Donnerschlag aus der Kanone überbracht. Oberleutnant Stefan König gratulierte dem jungen Jubilar im Namen der gesamten Bürgerwache.

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Zu einem Ausflug nach Sigmaringen mit Führung im Schloß haben die Betreuerinnen und Betreuer der Kleinen Bürgerwache die Sprößlinge mitgenommen. Wie es von Stadtsoldaten, auch wenn sie noch sehr jung sind, erwartet werden darf, weckten die Waffen und Ausrüstungen der einmaligen Sammlung in der Waffenkammer besonderes Interesse. Schloßführer Heiner Brod verstand es meisterhaft, die Exponate kindgerecht zu erklären. mehr »

Zusammen mit den Munderkinger Fronleichnamsgrenadieren hat die Bürgerwache Mengen den Landesverband beim großen Festumzug der Heimattage Baden-Württemberg in Müllheim vertreten.  Bei strahlendem Spätsommerwetter zog sich ein festlicher Zug durch die Stadt im Markgräflerland.

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In einem Akt von kameradschaftlicher Barmherzigkeit hat die Auswahlmannschaft der Bürgerwache die Elf aus Stammsoldaten des Luftwaffenausbildungsbataillons das Freundschaftsspiel beim diesjährigen Biwak mit einigen Treffern mehr gewinnen lassen. Man hatte die traurigen Augen des Bataillonskommandeurs noch vor sich, als er im vergangenen Jahr nach haushohen Verlusten den Pokal an Hauptmann Georg Bacher zurückgeben mußte. Diesen Schmerz wollten die wackeren Kicker der Bürger im Bunten Rock den Soldaten nicht mehr zufügen und die Bacher’schen Torhüter haben daher dem Ball hin und wieder freien Lauf ins Netz gewährt. So gab es für beide Seiten ordentlich Grund zum Feiern. Oberstleutnant Thomas Belka nahm in Vertretung von Bataillonskommandeur Oberstleutnant Peter Feldmeier freudestrahlend die glänzende Trophäe entgegen. Damit der Platz des Pokals keinen weißen Fleck an der dahinterliegenden Wand verursache, übergab Thomas Belka ein Wappen des Bataillons und wie Georg Bacher äußerte er den Wunsch, noch über mehrere Jahre diese Tradition des alljährlichen Biwaks pflegen zu können. Zur Bekräftigung gab’s von Angehörigen des Spielmannszuges ein Ständchen.

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Das diesjährige Landestreffen der historischen Bürgerwehren und Stadtgarden Württemberg-Hohenzollern hatte am 3. und 4. Juli 2010 die Bürgerwehr Lauchheim ausgerichtet. Nahezu alle Mitgliedswehren des Verbandes haben mit etwa 2.000 Uniformträgern daran teilgenommen. Den Großen Zapfenstreich führten der Musikzug der gastgebenden Lauchheimer Bürgerwehr und der Spielmannszug der Bürgerwache Crailsheim auf. Zuvor erfolgte die Übergabe der Standarte des Landesverbandes von den Sigmaringer Hohenzollern-Kürassieren an den stellvertretenden Landeskommandanten, der sie zur Aufbewahrung und Führung bis zum nächsten Landestreffen im Jahre 2014 in Rottenburg der Lauchheimer Wehr übergab.

Den aus Unsicherheit über die Wetterlage kurzfristig ins Festzelt verlegte Gottesdienst feierte Weihbischof Dr. Johannes Kreidler von der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Kommandanten, ihre Stellvertreter und die Ehrengäste folgten im Anschluß einer Einladung der Stadt Lauchheim zu einem Empfang im Rittersaal der Kapfenburg.

Ein kräftiger Regenschauer über die Mittagszeit sorgte für etwas Abkühlung der hochsommerlichen Temperaturen, aber rechtzeitig zur Aufstellung für den Festzug hieß es für die Regenwolken buchstäblich “Zapfenstreich”. So konnte sich der farbenfrohe und vielfältig musikalische Zug durch die Straßen des Städtchens unbehelligt durch Güsse von oben bewegen.

Großer Zapfenstreich und Übergabe der Standarte des Landesverbandes

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Was weder am Maifest, noch an Fronleichnam der Fall war, beim Ständchen zum 80. Geburtstag für das “jüngste” Ehrenmitglied der Bürgerwache kamen Spielmannszug, Fahnenabordnungen und Offiziere so richtig zum Schwitzen. Hochsommerliche Temperaturen begleiteten den Aufmarsch vor dem Haus von Karl Beck in der Reiserstraße. Und wie er es in seinen 48 Dienstjahren oft gesehen hat, salutierte der Jubilar militärisch korrekt, als ihm Hauptmann Georg Bacher die Abordnung der Bürgerwache “zu seinen Ehren angetreten” meldete. Mit dem  Geburtstagskind haben seine Frau, seine Kinder mit ihren Familien, Verwandte, Nachbarn und Schaulustige dem kleinen Festakt beigewohnt, darunter auch der Fan-Club aus der legendären “Spielmannszug-Familiendynastie”. Und nach dem Ständchen wurde im Bürgerwachheim das Ereignis ordentlich begossen.

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Stimmgewaltiger Gesang füllte am 3. Sonntag nach Trinitatis den Raum der evangelischen Pauluskirche. Der Bürgerwachchor übernahm einen beachtlichen Teil der musikalischen Gestaltung des Sonntagsgottesdienstes mit Abendmahl.

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Das Angebot von Hauptmann Georg Bacher, die Bürgerwache würde bei der Sanierung der Martinskirche mithelfen, setzten einige handwerklich begabte Angehörige aus dem I. und dem II. Zug in die Tat um. Sie bauten die restlichen Kirchenbänke fachgerecht ab und lagerten diese bis zur weiteren Bestimmung ein.

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“Seit ich Hauptmann bin, ist die Prozession an Fronleichnam noch nie ausgefallen und wird es auch heuer nicht!” Diesem Ausspruch von Georg Bacher getreu zogen Bürgerwache und Kirchengemeinde nach dem Festgottesdienst von der Liebfrauenkirche durch die Stadt bis zum Haus Sankt Ulrika. Nur an diesem Altar wurde Statio gehalten, denn der Regen wollte partout nicht nachlassen. Und dem Frühschoppen, dem Mittagessen und dem Kaffeenachmittag tat das Wetter auch keinen Abbruch. Die zahlreichen helfenden Hände aus beiden Zügen wussten sich zu helfen. Kurzerhand funktionierte man den Proberaum im zweiten Stock um zum Gastraum und somit hatten alle Besucher ihren Sitzplatz. Chefcuisinier Gustav und seine Damen- und Herrenmannschaft am Bräter waren ebenfalls zufrieden, denn nahezu alle vorbereiteten Speisen gingen über die Theke. Vom reichhaltigen Kuchen- und Tortenbuffet blieb auch recht wenig übrig.

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