Oberschwabenkaserne
Der Hofgarten in Scheer ist Schauplatz des letzten Gelöbnisses vor der Ausserdienststellung des Bataillons und Schließung des Standortes.
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Oberstleutnant Peter Feldmeier wird vom Kommando über das 1.Luftwaffenausbildungsbataillon entbunden.
Im Rahmen eines feierlichen Appels hat der Kommandeur des Luftwaffenausbildungsregiments, Oberst Eckhard Bodenbender den Oberstleutnant Peter Feldmeier vom Kommando über das Bataillon entbunden.
Von der Bürgerwache erhielt Peter Feldmeier aus den Händen von Hauptmann Georg Bacher das erste Exemplar des neugeschaffenen Wimpels der Wehr und das Buch “Bürger im Bunten Rock”.
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Neujahrsempfang am 13. Januar 2012
Die Wehmut über das endgültige Aus in ein paar Monaten und die Frage nach der Zukunft der Liegenschaft klang aus den Ansprachen beider Redner beim Neujahrsempfang in der Oberschwabenkaserne. Stellvertretender Bataillonskommandeur und Kasernenkommandant, Major Stefan Satler, hatte zu dieser seit vielen Jahren zu einem der bedeutendsten Ereignisse im Januar gehörenden Veranstaltung Vertreter aus vielen Bereichen des öffentlichen Lebens eingeladen. Und so hatten Gäste aus der Bundes-, Kreis- und Kommunalpolitik, der Kirchen, der Polizei, aus Vereinen, Hilfsorganisationen, den benachbarten Bundeswehrverbänden und –dienststellen, den Banken, Schulen und der Presse der Einladung Folge geleistet. Die nach Aussetzung der Wehrpflicht erahnte und mit der Standortentscheidung verkündete Schließung der Kaserne bezeichnete Major Satler neben Naturkatastrophen, politischen Umstürzen in arabischen Ländern und Finanzkrise als das Ereignis, das nicht nur den Soldaten, sondern auch den Bürgern der Garnisongemeinden im Gedächtnis bleiben wird, da man selbst Betroffene ist. Über eineinhalb Jahre Hoffen und Bangen habe in diesem Zeitraum das Denken aller bestimmt, die mit dem Verband unmittelbar in Verbindung standen. Von den nahezu 100.000 jungen Menschen, die in einem Zeitraum von fast 50 Jahren ihre Grundausbildung bekommen haben, sind nicht wenige am Standort verblieben, haben sich verpflichtet, wurden Berufssoldaten und ließen sich in der Gegend nieder, so der Stabsoffizier. Viele engagierten sich in den Gemeinden und Vereinen und haben dadurch ein Band zwischen Kaserne, Soldaten und der Öffentlichkeit gebunden, bekräftigte Satler. An die Adresse der Bürgermeister Stefan Bubeck und Peter Rainer richtete Major Satler einen besonderen Dank für den unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Monaten um den Erhalt des Standortes. Für die bevorstehende Kompensierung wünschte er beiden Gemeindeoberhäupter viel Erfolg. Auch im Namen seines Kollegen Bubeck sprach Hohentengens Bürgermeister Peter Rainer die Betroffenheit über die Schließung aus. und schloß alle in seinen Dank ein, die im Rahmen der „Charme-Offensive“ mitgeholfen und gekämpft haben. Nach einem intensiven Ausflug in die Gesellschaftspolitik wies Rainer auf die Initiave aktiver und ehemaliger Soldaten, Zivilbediensteten und Interessierter aus der Bürgerschaft hin, die die Erinnerung an die Oberschwabenkaserne und den ehemaligen Fliegerhorst im Rahmen einer Traditionsgemeinschaft aufrecht erhalten wolle.
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Traditionsgemeinschaft auf dem Weg der Gründung
Das nahe Ende des Bundeswehrstandortes vor Augen, haben sich aktive und ehemalige Soldaten des Luftwaffenausbildungsbataillons in der Oberschwabenkaserne zusammengetan. Sie wollen die Epoche der Bundeswehr im Standort Mengen-Hohentengen nicht sang- und klanglos auf dem Schrotthaufen der Geschichte landen lassen, sondern eine Traditionsgemeinschaft bilden, die sich um das Andenken an mehrere Jahrzehnte militärische Grundausbildung auf dem ehemaligen Fliegerhorst kümmert. Major Stefan Satler, stellvertretender Kommandeur des Bataillons, hatte zu einer Besprechung eingeladen, an der auch der frühere Bürgermeister von Hohentengen, Franz Ott und Mengens Stadtarchivar, Hermann Eisele, sowie ein Pressevertreter des SÜDKURIER teilnahmen. Satler bezeichnete in seiner Begrüßung das Echo aus der Region auf die Einladung als gutes Zeichen der Verbundenheit. und gab der Hoffnung Ausdruck, dass in Kürze eine funktionierende Traditionsgemeinschaft entstehen möge.. Der „Motor“ der Initiative am Standort, Oberstabsfeldwebel Ulrich Röschner, zählte danach einige bereits unternommene Schritte auf und legte dem Gremium auch eine Mustersatzung vor. Die in einer Bilderschau gezeigten zahlreich im Bataillonsstab und in den vier Kompanien vorhandenen Trophäen und Erinnerungsgegenstände führten in der allgemeinen Diskussion zum Entschluß, letztendlich nur die für den Traditionserhalt wichtigen Stücke einem noch zu findenden Raum in Mengen oder in der Göge zuzuführen. Der extra aus dem bayerischen Allgäu angereiste Bataillonskommandeur von 1994 bis 1998, Oberstleutnant a.D. Klaus-Dieter Treude, erklärte sich spontan bereit, die Akten zur Erstellung einer Gesamtchronik durchzuarbeiten. Dazu werden ihm bereits vorhandene Werke aus den Kompanien und Schriften des Heimat- und Geschichtsvereins Mengen zusätzlich hilfreich sein. Mehrere Fragen brennen den Organisatoren buchstäblich auf den Nägeln: Wer macht noch mit, wo finden wir einen Raum, um das Material nach Kasernenschließung vorübergehend sicher einzulagern und letztlich, wo findet alles eine Bleibe. Mehrere Gedanken und Vorschläge wurden diskutiert, teils verworfen, teils gutgeheißen. Wichtig ist zuerst vor allem die Einlagerung. Wer Räumlichkeiten zur Verfügung stellen kann, bevorzugt in Mengen oder in der Göge, wer noch Erinnerungsstücke aus früheren Zeiten hat und wer sich anschließen möchte, möge Kontakt aufnehmen mit Oberstabsfeldwebel Ulrich Röschner oder Stabsfeldwebel Johannes Rümmelein unter den Telefonnummern 07572/6001-311 bzw. 321.
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Besuch von Alexander Bonde, Minister für den ländlichen Raum, am 22.Dezember 2011 in der Kaserne
Auf seiner Rundreise zu den von der Bundeswehrreform betroffenen Gemeinden machte der Minister für den ländlichen Raum, Alexander Bonde, auch Station in der Oberschwabenkaserne. In den Räumen der Offiziers- und Unteroffiziersheimgesellschaft begrüßte Major Stefan Satler, Stellvertreter des Bataillonskommandeurs, die mehrköpfige Delegation, der neben beiden Bürgermeistern der Garnisonsgemeinden, Peter Rainer aus Hohentengen und Stefan Bubeck aus Mengen auch Vertreter aus verschiedenen Bereichen und Institutionen angehörten. Anhand einer informativ aufgebauten Bilderpräsentation stellte Major Satler umfassend und präzise den Bundeswehrstandort auf dem ehemaligen Fliegerhorst vor, beginnend mit dem Bau vor dem Zweiten Weltkrieg bis zum heutigen Tag. Zu Satler’s Vortrag gehörte auch das Verhältnis zwischen den Soldaten in der Bevölkerung. „Für uns Soldaten war die Raumschaft Heim und Heimat“ bekannte der Stabsoffizier und schloß seine Ausführungen mit der Feststellung, im kommenden Jahr werde es heissen; „Licht aus, Flagge einholen!“.
„Die Betroffenheit ist bei uns am größten“, begann Bürgermeister Bubeck die Darstellung der Lage aus Sicht der Gemeinden. Seit über einem Jahr bemühten sie sich um Erhalt des Standortes und um eine Weiterverwendung. „An Gewerbe- und Wohnbauflächen haben wir keinen Bedarf“, fuhr Bubeck fort und zählte einige Ideen für eine eventuelle künftige Nutzung auf. Darunter rangierten auch eine regionale Hochschule und eine überregionale Polizeidirektion.
Die geographische Lage beschrieb Hohentengen’s Bürgermeister Rainer. „Wir stehen am Scheideweg, weit weg von Autobahn und Fernstraßen“ stellte Rainer fest und richtete an den Minister die Frage, wie es weitergehen werde. Mithilfe einer Zeichnung nannte Rainer das Land als Leuchtturm und erinnerte an die Zusage aus Stuttgart, dass den Gemeinden vor Ort geholfen würde.
Verständnis für die Betroffenheit bekundete Minister Bonde. Er verwies darauf, dass die Entscheidungen des Bundesverteidigungsministers noch relativ neu seien. Baden-Württemberg verliere insgesamt 9.400 Dienstposten und dies treffe auch andere Regionen im Land. Bonde sieht eine Unterstützung der Gemeinden auch als eine Aufgabe des Landes. Mit Hinweis auf die finanzielle Lage wolle das Land sehen, was es beitragen könne, zum Beispiel auch durch Angebote mit Fachwissen und Vermittlung. Klarheit über die Ablaufplanung erwarte man in nächster Zeit von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und für Ende Februar nächsten Jahres stellte der Minister ein weiteres Treffen mit den Standortgemeinden in Aussicht.
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Feierliches Gelöbnis von 78 Freiwillig Wehrdienstleistenden und Vereidigung von 3 Soldaten auf Zeit am 9.Dezember 2011 in der Kaserne
Begleitet von der Gewißheit, dass dies die letzte Veranstaltung dieser Art in der Kaserne selbst sein wird, haben neben den Angehörigen der Rekruten zahlreiche Gäste dem Gelöbnis und der Vereidigung beigewohnt. Für den Kommandeur, Oberstleutnant Peter Feldmeier, war es ebenfalls der feierliche Schlußpunkt seines Kommandos über das 1.Bataillon Luftwaffenausbildungsregiment. Feldmeier ist versetzt nach Hamburg und wird dort künftig als Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr tätig sein. Das Bataillon wird ab sofort geführt von Major Stefan Satler, dem Ausbildungsstabsoffizier und Stellvertreter des Bataillonskommandeurs. Am 2. Februar 2012 wird er offiziell das Kommando übertragen bekommen.
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Interview mit Bataillonskommandeur Oberstleutnant Peter Feldmeier zur beschlossenen Schließung des Standortes – Artikel im SÜDKURIER vom 9.November 2011
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OKTOBERFEST 2011 
Das Bataillon hatte am Samstag, 22. Oktober zum Besuch des Oktoberfestes in der ehemaligen Fliegerhalle eingeladen.
Es spielten der Musikverein Hohentengen-Göge unter der Leitung von Pius Binder, der Fanfarenzug Scheer und die Band Midnight Special.
Bilder von der Veranstaltung können in höherer Auflösung per Mail angefordert werden gegen Nennung der Nummer bei webmaster@buergerwache-mengen.info.
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Feierliches Gelöbnis am 9. September 2011 in Binzwangen
Im Innenhof des Rathauses von Ertingen-Binzwangen haben die Freiwillig Wehrdienstleistenden und die Soldaten auf Zeit ihr Bekenntnis zum Dienst in den Streitkräften abgelegt. Der Zeremonie hatten zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirche, den benachbarten Standorten der Bundeswehr, Familienangehörige und Freunde der Rekruten, sowie Interessierte aus der Gemeinde und dem Umland beigewohnt. Die Gelöbnisrede hielt der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D. Wolfgang Schneiderhan.
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Militärpfarrer Heiko Blank in sein Amt eingeführt
Zu seinem Seelsorgebezirk gehört auch der Luftwaffenstandort Mengen-Hohentengen. Heiko Blank, seit Oktober bereits im Dienst als evangelischer Standortpfarrer Sigmaringen, wurde am 20. Juli 2011 vom evangelischen Militärbischof Dr. Martin Dutzmann in der Kreuzkirche in Sigmaringen offiziell in sein Amt eingeführt.
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4. Standortabend am 25.Mai 2011 im Bürgerhaus in Ennetach
Das Heeresmusikkorps 10 aus Ulm brillierte mit einem über zweistündigen Konzertprogramm der Superlative durch die reichhaltige Palette der Blasmusik. Die bei dieser Veranstaltung eingegangenen Spenden sind für das Jugend-Sozialnetz der Stadt Mengen bestimmt.
(Artikel im SÜDKURIER als pdf-Datei – bitte anklicken)
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Feierliches Gelöbnis am 6. Mai 2011 in Hohentengen
(Artikel im SÜDKURIER am 10.5.2011 -pdf-Datei – bitte anklicken)
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Major Stefan Satler löst Oberstleutnant Thomas Belka ab
In der Führung des I.Bataillons Luftwaffenausbildungregiment steht ein Wechsel an. Oberstleutnant Thomas Belka, Ausbildungsstabsoffizier und Vertreter des Kommandeurs verlässt nach exakt zwei Jahren den Verband und damit den Standort, um eine Tätigkeit beim NATO JOINT FORCE TRAINING CENTRE im polnischen Bydgoszcz anzutreten. Ihm folgt ein „Insider“ des Ausbildungsbataillons, der auf dem ehemaligen Fliegerhorst seine militärische Laufbahn begonnen hat. Major Stefan Satler stammt aus Löffingen im Schwarzwald und trat 1991 bei der 1.Kompanie des Luftwaffenausbildungsregiments 3 als Rekrut in die Bundeswehr ein. Nach der Allgemeinen Grundausbildung blieb Satler bis zum Erreichen des Dienstgrades Feldwebel als Soldat auf Zeit in dieser Einheit. Nach Wechsel in die Laufbahn der Offiziere erfolgten Verwendungen unter anderen beim Jagdgeschwader 73 in Laage und im Objektschutzbataillon in Schortens (Niedersachsen). Als Chef der 4. Kompanie kehrte Stefan Satler in sein Heimatbataillon zurück, verließ jedoch im Anschluss an diese Zeit den Standort zu weiteren Verwendungen bei der Infanterieschule Hammelburg und wiederum in Schortens. Zum 1. Juni wird Satler nun als S 3-Stabsoffizier zu seiner dritten Runde in der Oberschwabenkaserne antreten und neben der Funktion des Kasernenkommandanten auch den Bataillonskommandeur bei Abwesenheit vertreten.
In einer Feierstunde mit den Angehörigen des Stabes, den Führungskräften der Kompanien und der Sanitätsstaffel und der Truppenverwaltung verabschiedete Bataillonskommandeur Oberstleutnant Peter Feldmeier seinen bisherigen Stellvertreter Thomas Belka und hieß dessen Nachfolger Stefan Satler willkommen.
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Nur noch wenige Rekruten kommen zum Wehrdienst
Einen markanten Einbruch erlebte die Bundeswehr mit der Meldung zur Ableistung eines freiwilligen Wehrdienstes. Auch beim I.Bataillon des Luftwaffenausbildungsregimentes in der Oberschwabenkaserne fielen die Zahlen rapide ab. Waren es im Vorjahr pro Quartal noch um die 600 Rekruten, so kamen am 4. April gerade noch etwa 10 Prozent.
Die Reihen werden dünner (Artikel im SÜDKURIER vom 16.04.2011 – Pdf-Datei bitte anklicken)
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Feierliches Gelöbnis am 11. Februar 2011
Über 400 Rekruten, die zu Jahresbeginn als letzte Wehrpflichtige vor Aussetzen der allgemeinen Wehrpflicht in die Oberschwabenkaserne eingezogen wurden, haben am 11. Februar auf dem Sportplatz der Oberschwabenkaserne ihr Feierliches Gelöbnis abgelegt.
Gelöbnis 11.02.2011 (Artikel im SÜDKURIER vom 15.02.2011 – Pdf-Datei bitte anklicken)
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Neujahrsempfang am 21. Januar 2011
Neujahrsempfang 2011 (Artikel im SÜDKURIER vom 25.01.2011 – Pdf-Datei bitte anklicken)





